| Protokoll
der zweiten AIFFLA Generalversammlung vom 09.08.2008 Am 09.08.2008 fand im Restaurant Bahnhof in Steinen SZ die zweite Generalversammlung der AIFFLA statt. Um 14.30 Uhr konnte AIFFLA- Präsident Peter Lais folgende Personen zur GV begrüssen: Marcel Ulmann; Stefan Wölfli sowie Vinzenz Infanger als Vertreter der FLB (Freunde lateinamerikanischer Bahnen), Peter Koch; Samuel Rachdi und Thomas Grell als Vorstandsmitglieder seitens AIFFLA. Gemäss Statuten wurde folgende Tagesordnung durch den Präsidenten aufgeführt: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Genehmigung des Protokolls der letzten GV 3. Festsetzung und Änderung der Statuten 4. Wahl der Kontrollstelle 5. Genehmigung des Jahresberichts, der Jahresrechnung, der Bilanz und des Voranschlags sowie gegebenenfalls Beschlussfassung über die Verwendung des Reinertrags im Rahmen von Art. 24 der AIFFLA- Statuten. 6. Entlastung der Verwaltungsmitglieder 7. Beschlussfassung über Gegenstände, die der Generalversammlung durch das Gesetz oder die Statuten vorbehalten sind oder ihr durch die Verwaltung vorgelegt werden. 8. Ausblick Zu Traktandum 1: Präsident Peter Lais begrüsst die GV- Teilnehmer und entschuldigt sich für die späte terminliche GV- Festlegung. Bedingt durch berufliche Umstände des Präsidenten musste ein Termin im zweiten Kalender- Halbjahr gefunden werden. Dies soll aber in Zukunft nicht mehr vorkommen. Zu Traktandum 2: Das Protokoll der letzten GV wird einstimmig genehmigt. Die Protokolle werden jeweils auf der AIFFLA- Homepage veröffentlicht. Zu Traktandum 3: Es liegen keine Anträge zur Änderung der Statuten vor. Zu Traktandum 4: Die Kontrollstelle wird an der GV durch Samuel Rachdi vertreten. Sowohl Revisor Markus Vollack, wie auch Samuel Rachdi werden einstimmig wiedergewählt. Zu Traktandum 5: Der Jahresbericht, die Jahresrechnung und der Revisorenbericht werden verlesen. Alle Berichte werden einstimmig genehmigt. Durch den Kassier muss jedoch noch eine definitive Erfolgsrechnung erstellt werden. Zukünftig soll die Jahresrechnung bzw. der Jahresbericht mit Einladung den Genossenschaftern zwanzig Tage vor der GV zugestellt werden. Der Anteilschein über USD 1'500 muss von Urutren noch nachgereicht werden. Zu Traktandum 6: Die Verwaltungsmitglieder werden entlastet. Zu Traktandum 7: Dieses Traktandum wurde nicht weiter behandelt. Zu Traktandum 8: Ausblick auf das Projekt Locobreque: Peter Lais nimmt mit A. Blum (ABPF; Brasilien) Kontakt auf. Es sollen Fragen bezüglich Marketing und weiteres Vorgehen von AIFFLA geklärt werden. Zur Finanzierung dieses Projektes wird in der Bilanz eine Rückstellung getätigt im Umfang der von FLB pro 2008 gezeichneten AIFFLA-Anteilscheine. Dies geschieht, um einem diesbezüglichen Beschluss der FLB-GV Folge zu leisten. Ausblick Uruguay: Drei Ganz-Loks können mit relativ geringem Aufwand durch Urutren aufgearbeitet werden. Der finanzielle Aufwand beträgt je Lok zwischen USD 80'000 und 120'000. Eine Lok wurde durch Urutren bereits komplett zerlegt; Ersatzteile sind genügend vorhanden. Nebenher gehen die Arbeiten am Uerdinger-Schienenbus weiter, der dank eines AIFFLA-Beitrages vor dem Schneidbrenner gerettet werden konnte. Die Transportkosten für die holländischen „Wadloper“ - Triebwagen werden durch AIFFLA evaluiert (Raillion, Schiffahrt etc.) Zur Finanzierung des Kaufs steht Urutren mit diversen Stellen in Kontakt: staatliche Tourismusbehörde, Transportministerium sowie den Departamentos, die von Urutren-Leistungen profitieren werden. Diversa: - Auch im Jahr 2008 bezieht FLB einen AIFFLA Anteilschein im Wert von 5'000 CHF. Zur Verwendung des Betrages siehe obige Bemerkungen zu Traktandum 8. - Aus organisatorischen Gründen musste die Besichtigung der ex. NS „Wadloper“ - Triebwagen verschoben werden. Die Generalversammlung endet etwa um 16.00 Uhr und der Präsident bedankt sich für die Teilnahme sowie für die Organisation des GV- Lokals durch S. Rachdi. Zürich, 30.09.2008 Der Sekretär Thomas Grell |
| AIFFLA,
Internationale Genossenschaft für Entwicklung lateinamerikanischer
Bahnen Protokoll der ersten AIFFLA Generalversammlung vom 30.06.2007 Am 30.06.2007 fand im Bahnhof Steinen die erste Generalversammlung der AIFFLA statt. Um 16.00 Uhr konnte der Präsident Peter Lais folgende Personen zur GV begrüssen: Patrick Rudin sowie Vinzenz Infanger als Vertreter der FLB (Freunde lateinamerikanischer Bahnen), Peter Koch; Samuel Rachdi und Thomas Grell als Vorstandsmitglieder seitens AIFFLA. Gemäss Statuten wurden folgende Traktanden durch den Präsidenten aufgeführt: 1. Festsetzung und Änderung der Statuten 2. Wahl und Abberufung der Mitglieder der Verwaltung und Kontrollstelle 3. Wahl des Präsidenten der Genossenschaft aus dem Kreise der gewählten Verwaltungsmitglieder 4. Genehmigung des Jahresberichtes, der Jahresrechnung, der Bilanz und des Voranschlages sowie gegebenenfalls Beschlussfassung über Verwendung des Reinertrages im Rahmen von Art. 24 der AIFFLA Statuten 5. Entlastung der Mitglieder der Verwaltung 6. Beschlussfassung über Gegenstände, die der GV durch das Gesetz oder die Statuten vorbehalten sind oder ihr durch die Verwaltung vorgelegt werden. 7. Anträge, diverses An der AIFFLA GV wurden folgende Beschlüsse gefasst: Zu Traktandum 1: Die Statuten werden weiterhin ohne Änderung beibehalten. Zu Traktandum 2: Es stehen keine Mitglieder- Wahlen bzw. eine Abberufung an. Zu Traktandum 3: Durch die Verwaltungsmitglieder wurde der Präsident Peter Lais einstimmig wiedergewählt. Zu Traktandum 4: Der Präsident verliest den Jahresbericht 2006. Der Revisor S. Rachdi überreicht der GV den Revisorenbericht. Beide Berichte werden zur Annahme empfohlen und einstimmig genehmigt. Zu Traktandum 5: Die Verwaltungsmitglieder werden entlastet Zu Traktandum 6: Dieses Traktandum wurde nicht weiter behandelt. Zu Traktandum 7: Patrick Rudin, Präsident FLB, stellt folgenden Antrag an den AIFFLA Vorstand: (gekürzter Prolog von P. Rudin) Antrag „(...)“In São Paulo habe ich Herrn Albert Blum kennen gelernt, ein Landsmann von uns, der seit über 40 Jahren dort wohnt und sich stark für die ABPF engagiert. Mit ihm habe ich unter anderem ein Museum in Paranapiacapa besucht, (http://www.abpfsp.com.br/museu_ferroviario_paranapiacaba.htm ) da diese Standseilbahn zur Beförderung von Eisenbahnwagen weltweit etwas einmaliges war, und nun versucht wird, zu erhalten, was mit vernünftigem Aufwand erhalten werden kann.“(...)“ Herr Blum ist an folgenden Projekten der ABPF beteiligt: -Jundiai: Hier soll in einem Elektrolokdepot die Geschichte des elektrischen Betriebes der FEPASA gezeigt werden. Eine "Little Joe" (V8 6371) ist bereits restauriert, steht aber unter einer Überführung beim Memorial do Imigrante in São Paulo. In Jundiai stehen weitere Elektrolokomotiven, die zur Restaurierung anstehen. Es soll von jedem Typ nicht mehr als eine erhalten werden. -Paranapiacaba: Momentan ist es so, dass an gewissen Tagen ein Dampfzug zwischen dem Kassenhaus und der Bergstation der obersten Standseilbahn verkehrt, wo das Museum untergebracht ist. Da momentan kein „Locobreque" betriebsfähig ist, werden diese Dampfzüge mit einer kleinen Satteltank-Lokomotive geführt. Hier werden momentan Kostenpläne zur betriebsfähigen Aufarbeitung einer „Locobreque" erstellt, um diese Dampfzüge stilecht bespannen zu können. Die „Locobreques" waren die Bremslokomotiven auf der Standseilbahn, die an das talseitige Ende der Güterzüge gekuppelt wurden und sich - wie bei den Cable Cars in San Francisco - an das Seil eingeklinkt hatten.“(...)“ Es sind seit der Einstellung des Standseilbahnbetriebes mehrere dieser Lokomotiven konserviert unter Dach abgestellt - das einzige grössere Problem ist die Anpassung an heutige Umweltnormen (Umbau der Feuerung). -Paranapiacaba: Zusätzlich gibt es das Projekt, die Dampfmaschine zum Antrieb der obersten Standseilbahnsektion als Schauobjekt wieder in Betrieb nehmen.“(...)“ Wie kann von AIFFLA geholfen werden: Mit finanzieller Unterstützung an die betriebsfähige Aufarbeitung einer „Locobreque“ könnte sich AIFFLA und FLB profilieren, dass mit Unterstützung beider Stellen ein weltweit einmaliges und sehr wohl über die Küsten Südamerikas aus bekanntes Fahrzeug wieder fahren kann - und dass an seinem jahrzehntelangen Einsatzort. Dies würde auch gute Presse einhandeln und AIFFLA und FLB bekannter machen.“(...)“ Der FLB- Vorstand stellt der AIFFLA nun folgenden Antrag: -AIFFLA und die FLB beteiligen sich an der betriebsfähigen Aufarbeitung einer Bremslokomotive der Standseilbahn in Paranapiacaba. Über das "Wie" bestimmen die GV. In der Öffentlichkeit werden in diesem Zusammenhang AIFFLA und FLB zusammen erwähnt (zumindest in Europa). Vorteile für beide Gesellschaften: - Das Projekt ist zeitlich und finanziell überschaubar - Die Ansprechpartner vor Ort sind vertrauenswürdig (ABPF, Herr A. Blum) - Das Objekt ist berühmt und einmalig. Damit können neue Personenkreise (Dampflokfreunde) auf FLB/AIFFLA aufmerksam gemacht werden. Antrag Ende. Der Vorstand begrüsst den Antrag von P. Rudin und ist geneigt sich an diesem Projekt zu beteiligen. Dazu wird jedoch ein Finanzplan verlangt, welcher vom Antragssteller dem AIFFLA Vorstand vorzulegen ist. Diese Aufgabe wird von P. Rudin bis ende 2007 erledigt. Nach Prüfung des Finanzplanes werden durch AIFFLA und Projekte zur Entwicklung der Bahn in Paranapiacaba erarbeitet. Weitere Details werden an der nächsten AIFFLA Vorstandssitzung beschlossen. Diversa: - Der Sekretär Th. Grell klärt mit dem FLB Kassier die Übergabe der AIFFLA Anteilscheine an die FLB ab. - Die Anwesenden bedanken sich beim Gastgeber S. Rachdi ganz herzlich für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und die kulinarischen Leckerbissen. Die Generalversammlung endet etwa um 18.00 Uhr und der Präsident bedankt sich für die Teilnahme sowie für die Gastfreundschaft unseres Gastgebers S. Rachdi. Zürich, 06.08.2007 Der Sekretär Thomas Grell |
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